Sommer auf dem Land

- eine Busreise mit dem Bürgerverein Walddörfer

  Ein Reisebericht von Sabine Eberle ...

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Kurzfristig wurde uns ein größerer Bus zur Verfügung gestellt, damit alle Kurzentschlossenen, mitfahren konnten. Mit unserem Fahrer Sven-Olaf sind wir über die Dörfer zum Alten Fährhaus nach Lexfähre gestartet.

Die Fähre über die Eider ist seit 20 Jahren nicht mehr in Funktion. Über die Hochbrücke ging es über die Stör in Itzehoe und mit der Fähre über den Nordostsee-Kanal. Das Restaurant lag idyllisch an der Eider. Bei strahlendem Sonnenschein kam die Frage auf, ob man auch dort schwimmen gehen kann. Wir haben am Ende doch das Schlemmerbuffet von Suppe, Matjes, viele Fleischvariationen und diverse Desserts wie Eis und Wackelpudding, das keine Wünsche offen ließ, vorgezogen.

Gut gesättigt ging es weiter zur Schleuse in Brunsbüttel. Gerne haben wir uns dort die Füße vertreten und die großen Container-Schiffe in der Schleuse beobachtet. Es gibt 2 kleine (125 m) und zwei große Schleusenkammern (330 m), die alle fast 100 Jahre alt sind. Ein Schleusengang dauert ca. 45 Minuten. Der Höhenunterschied zwischen Kanal und Elbe bei Ebbe beträgt ca. 1,40 m. Für 2021 ist in Brunsbüttel eine 5. Schleusenkammer geplant.

Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir den Gänsemarkt Dithmarschen. Als Erstes durften wir die in der Nacht geschlüpften Gössel anfassen. In einem auf 37,8° beheizten durchsichtigen Behälter konnten wir beobachten wie sich die Gössel aus dem Ei pellen. Die Dithmarscher Gänse werden circa 6 Monate gemästet. Allerdings bekommen sie nur wenig Kraftfutter und müssen sich sonst selbst auf den Wiesen verpflegen. Die im April geschlüpften Gänse werden im Oktober geschlachtet und man kann sie tiefgekühlt im Supermarkt kaufen. Die Gänse werden trocken gerupft, damit das Aroma, das direkt unter der Haut ist, nicht ausweichen kann. Die Federn werden weiterverkauft.

Beim Kaffee hatten wir die Wahl zwischen Eierlikör- oder Rhabarbertorte. Die Sonne konnten wir im Garten auf Strohballen genießen, bevor wir über die Hochbrücke der Stör in Brunsbüttel zurück nach Hamburg fuhren. Zufrieden und entspannt kehrten wir nach Volksdorf zurück.

Über die A7 sind wir schnell nach Hamburg zurückgekehrt und waren müde von den vielen schönen Eindrücken.

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