Im Zeichen der Kartoffel

- eine Busreise mit dem Bürgerverein Walddörfer

  Ein Reisebericht von Wera Tränckler ...

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Zum großen „Kartoffelmenue" fuhren wir am 16. Oktober mit einem Bus nach Stemmen in der Lüneburger Heide. Die Sonne begleitete uns hell und klar auf dem Hinweg, und der Herbst zeigte sich von seiner besten Seite. Nicht satt sehen konnte man sich an der Farbenpracht der Natur. Große Freude bereitete uns unser Fahrer - da wir gut in der Zeit lagen - mit einem Abstecher durch den Hamburger Hafen und einem grandiosen Ausblick beim Fahren über die Köhlbrandbrücke. Das Restaurant „Landgut Stemmen" erreichten wir bei bester Stimmung. Dort erwartete uns das 10-gängige Kartoffelmenue mit allerlei Drumherum, begleitet von lustigen Geschichten aus einem dicken Märchenbuch. Die Kartoffel-Variationen waren ein köstlicher Schmaus. Was man so alles aus den Erdäpfeln zaubern kann!

Nach dem reichhaltigen Essen wäre ein Rund g a n g mehr angebracht gewesen als die nun angesagte Rund f a h r t durch die Umgebung. Eine Reiseführerin in Scheeßeler Tracht gab uns viele Informationen zu diesem Landstrich und den einzelnen Orten, die wir durchfuhren. Und sie wollte mit uns auch noch einen kleinen Heidespaziergang machen, aber Petrus hatte gerade zu dieser Zeit die Schleusen geöffnet, so dass wir darauf verzichteten. Allgemein wurde festgestellt, wie schmuck die kleinen Orte - oder Dörfer - sind. Allerdings sah man auch sehr viele recht aufwändige Neubauten und sehr gepflegte Grundstücke, nur wenige alte und reetgedeckte „Dorfhäuser", so dass der von früher bekannte Dorfcharakter kaum zu erkennen war.

Und zurück ging es ins Restaurant zum 10. Kartoffelgang. Zum wohltuenden Kaffee (oder auch Tee oder Schokolade) gab es Kartoffelkuchen, durchaus schmackhaft. Wie wir hörten, nennt man hier die Kartoffel „Pudel", also aßen wir „Pudelkuchen".
Um 17.00 Uhr starteten wir zur Heimfahrt. Inzwischen hatte es aufgehört zu regnen, der Himmel war bewölkt, aber hin und wieder kam die Sonne doch noch heraus. Unser Fahrer hatte uns darauf vorbereitet, dass wir sicher in den einen oder anderen Stau kommen werden, aber er wählte die Route so prima aus, dass wir ohne Verzögerung Volksdorf erreichten. Beim Verabschieden hieß es immer wieder: War das wieder ein toller Tag!

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