Schaalsee und Kloster Zarrentin

- eine Busreise mit dem Bürgerverein Walddörfer

  Ein Reisebericht von Wera Tränckler ...

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Schaalsee mit Sonnenschein.

Für den 12. Juli, den Tag der Ausfahrt, war regnerisches Wetter mit sonnigen Abschnitten vorausgesagt. Und was war? Lange, sonnige Abschnitte erlebten wir und nur einen kräftigen Schauer, als wir beim Kaffeetrinken im Restaurant saßen. Natürlich - der Bürgerverein Walddörfer war ja auch wieder unterwegs!

Zarrentin, unser Ziel, beging 1994 sein 800-jähriges Bestehen. Jetzt hat die kleine Stadt rund 5.000 Einwohner, wozu auch ein in den letzten Jahren gewachsenes Gewerbegebiet beigetragen hat.

Zunächst besichtigten wir die alte Kirche und das 1246 entstandene „Jungfrauen-kloster". Beide Gebäude sind nach der Wende umfangreich renoviert und zu neuem Leben erweckt worden. Engagiert erklärte ein Mitarbeiter u.a. die alten Wandmalereien in der Kirche sowie die verschiedenen Funktionen, die das Klostergebäude im Laufe der Jahrhunderte erlebt hat. Die zur Verfügung stehende Zeit war viel zu knapp, um alles Wissenswerte zu erfahren. Ein ausgiebigerer Besuch ist durchaus empfehlenswert.

Es folgte nun ein köstliches Mittagessen im Fischerhaus. Sowohl der Wels wie auch das Putengericht und das Dessert enttäuschten nicht. Gestärkt ging es danach zum Anleger am Schaalsee, wo das Elektroboot auf uns wartete. Der Kapitän ließ uns wissen, dass der Schaalsee vor ca. 50.000 Jahren entstanden ist und an seiner tiefsten Stelle 71,5 m misst. Segelboote und Surfer sind hier nicht erlaubt, das Vogelschutzgebiet und Biosphärenreservat ist streng geschützt. Leider zeigte sich außer einem Kormoran kein anderer der vielen hier lebenden Vögel während der Fahrt, aber die Idylle des Sees und die Schönheit der umgebenden Natur konnte das nicht schmälern.
Mehr über das ganze Gebiet erfuhren wir im Pahlhuus, das wir nach einem Fußweg von ca. 15 Minuten erreichten. Wer nicht laufen wollte, konnte auch mit dem Bus dorthin fahren. Das Informationszentrum ist außerordentlich interessant; wir wurden beim Rundgang begleitet und erfuhren eine Menge. Auch hier lohnt sich bestimmt ein Wiederkommen mit mehr Zeit.

Der Bus brachte uns anschließend ins Café Wöhler, dort warteten Kaffee und eine leckere Torte auf uns. Wie schon erwähnt, gab es einen kräftigen Guss, während wir schön im Trockenen saßen. Danach, wie auch die ganze Zeit zuvor, hatte die Sonne die Oberhand.

Die Heimfahrt verlief geruhsam, zufrieden und voller interessanter Eindrücke verabschiedete man sich.

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