Die Kulturmeile

  Kunst und Kultur in ganz Volksdorf ...

 

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kugel-transparent Kunst und Kultur an allen Ecken ...

Acht Orte, Tausende Besucher, unzählige Kunstobjekte – das war das letzte Wochenende in Volksdorf, das ganz im Zeichen der Kulturmeile stand.

Von Freitag bis Sonntag (04.-06.11.11) fand sie wieder statt, die „Kulturmeile Volksdorf". Von der Galerie bis zum italienischen Restaurant, von der ehrwürdigen Villa bis zur Apotheke, vom Bier-Restaurant bis zum Atelier... die Orte, an denen drei Tage lang Kunst zu bewundern war, konnten unterschiedlicher nicht sein. Ob auf einer Fläche von rund 4 m² im Schaufenster oder im rund 170 m² großen Wagnerhof des Museumsdorfes, überall hingen Bilder, standen die verschiedensten Kunstobjekte, waren Tische mit Schmuck, Teddys, Taschen, Hüten, Keramik, Webarbeiten, Drechslerarbeiten oder anderen Dekorationsgegenständen aufgebaut.

Und die Volksdorfer nutzten ausgiebig diese Gelegenheit, sich die Kunst anzusehen und das eine oder andere Stück zu erwerben. Auch angeregte Diskussionen mit den meist persönlich anwesenden Künstlern und Handwerkern waren überall zu beobachten.

Am Sonnabend gegen Mittag ließen zudem noch die Sambatrommeln der Trommler aus der Sambaschule Volksdorf den Ortskern erzittern. Auch Sonntag war das Dorf so gut besucht, dass sich die Suche nach einem Parkplatz als ausgesprochen schwierig erwies, was aber wohl viele geahnt hatten, denn sie kamen gleich mit dem Fahrrad oder zu Fuß.

Momente in der Galerie „foyer d'art"
In der Volksdorfer Galerie „foyer d'art" in der Weißen Rose war Sonnabend und Sonntag die Ausstellung „Momente" zu besichtigen. Marianne Timander Korth, von der die gezeigten Bilder und Objekte stammen, war am Sonntag selbst anwesend und stellte sich zusammen mit der Galeristin Gunda Sönnichsen-Paßehl den Fragen der interessierten Besucher. So war von der Künstlerin zu erfahren, dass ihre Werke über Jahre hinweg als immer wiederkehrendes Thema „Verhüllungen, in gewisser Weise auch Enthüllungen" haben. Es ginge dabei um den Menschen, jetzt auch die Natur, letztlich gehe es um „Schutz". Als ein frühes Werk, das in diesem Themenbereich entstand, zeigte die Künstlerin das Bild „Stehende Regalfigur von hinten", das mit einer Größe von 150 x 105 Zentimetern recht beachtliche Ausmaße hat. Von einem ihrer neueren Werke „Wind Wasser Mantel" konnte aus Platzgründen in der Galerie lediglich ein Teil, der insgesamt aus vier Teilen bestehenden Installation gezeigt werden. Dieses Werk besteht aus Schindeln und hat in der hier gezeigten Form einen Umfang von 282 x 370 Zentimetern. Die aus dem Moor stammenden Schindeln hatte die Künstlerin in einer defekten schwedischen Scheune gefunden, die sie dann unter der Bedingung gekauft hat, dass sie auch die Schindeln behalten könne. Diese Ausstellung ist noch bis zu 07. Januar, immer sonnabends von 11:00 bis 14:00 Uhr, geöffnet.

Nicht unbedingt zu verkaufen
Auch in der Ohlendorff'schen Villa war Kunst zu betrachten. Hier stellten 25 Künstler aus der Volksdorfer Gruppierung „Kunstspuren" ihre „Lieblingsstücke" aus. Carsten Friedrichsen, der am Sonntagvormittag in der Villa anzutreffen war, gab auf Anfrage bekannt, das zum Beispiel sein Lieblingsstück „Pilgers Traum", eine Skulptur aus Holz und Kupfer, nicht zum Verkauf stehe, wobei er augenzwinkernd hinzufügte: „...wenn, dann nur zu einem horrend hohen Preis!". Für ihn sei dieses Werk „der Inbegriff seines Weges als Künstler und Mensch.

Gedränge im Wagnerhof
Nachdem die vielen roten Plakate schon am Eröffnungstag, am Freitag, viele Besucher zum von Marianne Jahncke-Ernst veranstalteten Spiekermarkt im Wagnerhof des Museumsdorfes Volksdorf, gelockt hatten, waren auch am Sonnabend und Sonntag die 21 Stände teilweise geradezu „umlagert". Gut, dass es möglich war, sich zwischendurch aus dem Gedrängel in die Kaffeestube zurückzuziehen, wenn man denn dort einen Platz ergattern konnte. Beim traditionellen gemeinsamen Essen der Aussteller, das schon seit Jahrzehnten am Abend des Samstags stattfindet, hatten sich alle recht zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Ausstellung geäußert, so Sigrid Görres, die mit ihren Taschen schon viele Jahre zum Kreise der Aussteller beim Spiekermarkt gehört.

Kunst in der Schulkate
Auch beim direkten Nachbarn des Museumsdorfes konnte Kunst und Kunsthandwerk bestaunt und gekauft werden. In der Schulkate präsentierten acht Künstler und Kunsthandwerker ihre Arbeiten. Da gab es zum Beispiel handgewebte Schals und Wolldecken, an deren Verkauf sich Brita Storhas aus der Webgruppe des Museumsdorfes beteiligte. Aber das Angebot reichte noch viel weiter. So gab es Schmuckstücke von Wiebke Straßburger, farbige, selbstgemachte Papiere von Almuth Kalkreuther, Keramiken von Wiebke Leuzinger, deren Mann Martin am Freitag schon in der Gruppe „Folksdorfer" Irish Folk gespielt hatte, edle Kleidung von Sabine Klimmeck-Meis, Holzarbeiten von Jürgen Golla, Gestricktes von Petra Fischer und schließlich Schickes und Wärmendes aus Wolle und Seide von Regina von Horn. Auch Dietrich Raeck, der Organisator der Kulturmeile war hier anzutreffen.

Weitere Veranstaltungen
Zur Veranstaltung „Kunsthandwerk in allen Räumen", die in der wunderschönen alten Kate an der Eulenkrugstraße / Ecke Holthusenstraße und auf dem dazugehörenden Gelände im Rahmen der Kulturmeile stattgefunden hat, und an der 20 Künstler und andere Aussteller auf Einladung des Vereins „Kulturkreis die Kate" teilgenommen haben, gibt es hier beim Volksdorf Journal im Laufe der Woche noch einen eigenen Beitrag.

Auch zu den beiden Flohmärkten (Eulenkrug-Passage und Haus der Jugend) haben wir viele Bilder, die demnächst hier gezeigt werden.

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