"Kunst im öffentlichen Raum" in Volksdorf

 Gerhard Brandes

  Ein Beitrag von Renate Goedecke

11. Gerhard Brandes

Gerhard Brandes wurde 1923 in Frankfurt/Oder geboren.

Das Studium der Bildhauerei begann er noch in den Kriegsjahren ab 1943 in Berlin an der Akademie der Künste bei Wilhelm Gerstel.

Nach Kriegsende kam Gerhard Brandes 1945 nach Hamburg und setzte sein Studium fort an der "Landeskunstschule" am Lerchenfeld. Er besuchte von 1945 – 1949 die Bildhauerklassen von Edwin Scharff und Gerhard Marcks.

Gerhard Brandes lebt seit 1949 als freischaffender Bildhauer in Hamburg-Blankenese.

Seit 1951 gab es das "Kunst am Bau-Programm" der Stadt Hamburg. Später hieß es "Kunst im öffentlichen Raum".

Gerhard Brandes beteiligte sich immer wieder an Ausschreibungen. So erwähnt Heinz Zabel bis 1987 in seinem Buch:"Plastische Kunst in Hamburg" 19 Arbeiten von Gerhard Brandes.

Gerhard Brandes schuf zahlreiche Tierskulpturen und menschliche Figuren, vorwiegend in Kupfer und Bronze.

Er änderte im Laufe der Jahre seinen Stil kaum. Anfangs waren es Einzelfiguren zu einem Thema, später schuf er auch Gruppenplastiken.

Wichtig ist ihm der Aufstellungsort, das Umfeld, das den Aufbau seiner Skulpturen mitbestimmt.

Bekannte Skulpturen sind die "Drachensteigen-lassende Kinder" an der Außenalster (1963)-

oder

die Gruppe der Fischer "Maritim" am Altonaer Balkon (1968).

Ein Beispiel einer Themenbezogenheit zu Hamburg ist die Arbeit "Schirmgruppe" aus dem Jahr 1971.

Eine frühere Arbeit .. mit Schirmen.. die "Schirmwand" aus Stein von 1961 hatte ursprünglich den Namen "Hamburger Wetter".

Das Foto ist aus dem Buch:
Heinz Spielmann
Bildhauer in Hamburg 1900 – 1972
Hans Christians Verlag 1972

In Volksdorf steht seit 1984 in dem Neubaugebiet um den Buchenkamp am Tunnkoppelstieg 15 in einem Innenhof, auf einem Kinderspielplatz die Bronzeskulptur: "3 Kraniche".

In einem neuen Buch zur Kunst im öffentlichen Raum in Hamburg fand ich einen anderen Titel für dies Werk: "Fest der Vögel"

(Lit: Thomas Zang: SkulpTouren Wege zur Kunst am Bau in Hamburg 2011 Verlag Thomas Zang)

Kraniche in einem Innenhof einer Wohnanlage?

Einige 100 m weiter könnte man sich in der freien Natur den Kranichen nicht nähern.

Hier zeigen die Spuren auf der Bronze, dass Kinder sich intensiv genähert haben.

Vielleicht haben sie versucht zu fliegen auf den Rücken der Kraniche.

Im Frühjahr 2011 ist in Farmsen-Berne die Arbeit "Jugend" von Gerhard Brandes aufgestellt worden.

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  Gerhard Brandes, 1923-
3 Kraniche
Bronze
1984
Tunnkoppelstieg 15, Innenhof

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