Volksdorfs Straßen von A bis Z

Waldherrenallee - Wulfsdorfer Weg

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Waldherrenallee, 1952

Diese Straße ist nach dem Hamburger Waldherren benannt. Der Waldherr war ein Hamburger Senator. Ihm unterstanden bis 1830 die Hamburger Wälder. Unterstützt wurde er bei der Durchführung seiner Aufgaben vom Waldvogt (Oberförster) und den beiden Waldreitern (Förster). Die drei Letztgenannten versahen auch gleichzeitig den Polizeidienst.

 

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Waldredder, 1946

Dieser Straßenname beruht auf der Bezeichnung für einen in den Wald führenden Weg. "Redder" steht für einen von Knicks eingegrenzten Feldweg.
     

 

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Waldreiterring, 1952

Die Waldreiter (Förster) waren Hamburger Forstangestellte. Sie unterstanden dem Waldvogt (Oberförster), der wiederum den Waldherren (ein Hamburger Senator) zum Vorgestzten hatte. Die Waldreiter waren bewaffnet und hatten die Polizeigewalt inne. Von diesen dürfte der Name stammen. Ob sie auf dieser Straße früher geritten sind, ist nicht überliefert.

 

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Waldvogtstraße, 1952

Der Waldvogt war der ständige Vertreter des Waldherren, eines Hamburger Senators. Der Waldvogt wurde bei der Bewältigung seiner Aufgaben unterstützt von zwei Waldreitern (Förstern). Waldvogt und Waldreiter waren bewaffnet und hatten die Polizeigewalt inne.

 

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Waldweg, 1948

Der Waldweg war und ist eine der Hauptverbindungsstraßen zwischen Volksdorf und Sasel. Er führte ehemals durch einen großen Wald, daher der Name.

 

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Weidenkamp, 1936

Hier stand der Flurname wieder für die Bezeichnung der Straße. Die Pflanzennamen dienten zur Unterscheidung der verschiedenen "Kamps" (Acker bzw. Viehweiden).

 

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Weidwiese, 1948

Der Flurname "Weidwiese" war hier der Namensgeber.

 

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Weiße Rose, 1974

Der Name wurde vergeben zur Würdigung der studentischen Widerstandsgruppe gleichen Namens um Sophie und Hans Scholl, die sich gegen den Nationalsozialismus auflehnte.

 

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Wensenbalken, 1926

Auch dieser Name basiert auf der Flurbezeichnung. Es wird angenommen, das das Wort "Wensen" eventuell etwas mit dem Dänischen zu tun haben könnte und aus der "Wendischen Zeit" stammt. Als "Balken" wurde ein kurzes Ackerstück bezeichnet. Diese Straße ist wohl sehr alt und wurde schon 1588 erstmals unter dem Namen "Deenscher Balken", später dann "Wenschenbalken" und "Wendischer Balken" erwähnt.

 

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Wiesenhöfen, 1921

Die Bezeichnung kommt vom Begriff "Wischhof". Als Wischhöfe wurden die Wiesen bezeichnet, die die Bauern direk am Haus hatte.

 

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Wiesenkamp, 1909

Auch hier wurde der Flurname herangezogen. Da es sehr viele Flurbezeichnungen mit "Kamp" gab, wurden diese mit Pflanzennamen verbunden, um sie unterscheiden zu können.

 

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Wietreie, 1935

Die Bezeichnung basiert auf dem Flurnamen der Gegend. Einigkeit besteht in der Deutung des Wortes "Reie". Dieses soll für einen kleinen Wasserlauf stehen. Uneins hingegen sind die Meinungen bezüglich des Wortes "Wiet". Einerseits wird angenommen, dass es für "weit" steht, andererseits wird vermutet, dass es für "Sumpf" stehen könne.

 

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Wildpfahl, 1948

Der Name soll von einem Pfahl herrühren, der bis 1782 dort gestanden haben soll. Dieser Pfahl (meist ein entrindeter Baum) markierte die Grenzen der Jagtreviere von Volksdorf, Hoisbüttel und Bergstedt.

 

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Wulfsdorfer Weg, 1950

Beim Wulfsdorfer Weg handelt es sich um die Straße, die von Volksdorf in das benachbarte Wulfsdorf führte - daher der Name.
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Schmunzelecke

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Mutter und Tochter gehen zum Arzt. Sagt der Arzt zur 18-jährigen: "Ziehen Sie sich bitte aus!" Die Mutter protestiert: "Ich bin zur Behandlung hier, nicht meine Tochter." - "Gut", sagt der Arzt, "dann zeigen Sie mir bitte ihre Zunge."

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illustriert von dem Ohlstedter Künstler Pieter Kunstreich
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