Volksdorfs Straßen von A bis Z

Kattjahren - Kurzenremen

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Kattjahren, 1921

Die Bezeichnung begründet sich auf dem Flurnamen der Gegend, dessen Herkunft allerdings wohl noch nicht wirklich geklärt ist. Eine Ansicht führt den ersten Teil des Namens auf "Katt" zurück, was "Sumpf" bedeutet. Der zweite Teil "Jahren" stamme von "Jart" der "Feldeinteilung" ab. Eine andere Meinung geht davon aus, das sich "Katt" aus dem mittelalterlichen "quad" (schlecht) eintwickelt habe. "Jart" wird danach auf ein altes Flächenmaß zurückgeführt.

 

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Klabundeweg, 1967

Die Straße ist benannt nach dem Ehepaar Klara (1906-1994) und Erich (1907-1950) Klabunde. Clara Klabunde war Rechtsanwälting und Richterin. 1966 wurde sie die erste Gerichtspräsidentin der Bundesrepublik Deutschland. Erich Klabunde war Journalist und Bürgerschaftsabgeordneter der SPD. Diese Straße gehört nicht zu Volksdorf, wenn man die Ortsamtsgrenzen zugrunde legt, denn danach bildet der Volksdorfer Grenzweg die Grenze zu Bergstedt. Postalisch allerdings gehört auch der Klabundeweg zur Postleitzahl 22359 und damit zu Volksdorf.
     

 

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Klöpperstieg, 1962

Diese Straße hat ihren Namen von dem Großkaufmann Heinrich Adolph Klöpper (1869-1928), nach dem auch der naheliegende Klöpperpark benannt wurde.

 

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Klosterwisch, 1934

Auch hier wurde der Flurname übernommen. Die Straße führte zu einer Wiese ("Wisch"), die wahrscheinlich dem Kloster Harvestehude gehörte. Diese Straße stellt insofern heute eine Besonderheit das, als die ehemalige U-Form nicht mehr als in Gänze befahrbare Straße existiert. Es gibt jetzt also quasi zwei nebeneinander liegende Straßen mit dieser Bezeichnung, die durch einen Weg verbunden sind.

 

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Kohmannweg, 1948

Dieser Weg trägt seinen Namen nach einem seit dem 16. Jahrhundert in dieser Gegend ansässigen Bauerngeschlecht namens "Kohmann". Inzwischen ist diese Familie ausgestorben.
 

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Krampengrund, 1919

Hier wurde der Flurnamen bei der Namensgebung herangezogen. Angeblich begründet sich der Flurname auf einem in der Gegend zu findenden Insekt, das ähnlich einem großen Engerling aussah und inzwischen ausgestorben ist.
 

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Kurzenremen, 1946

Auch diese Bezeichnung geht auf den Flurnamen zurück. Das plattdeutsche Wort "Remen" bezeichnet einen Baum-, Busch- oder Waldstreifen von rund 25 Meter Breite, der bei der Rodung und Anlage der Felder stehen gelassen wurde. Er dient einerseits als Erosionsschutz und andererseits versorgte er die Bevölkerung mit Kleinholz.
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Schmunzelecke

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Der Besuch am Ende des feuchtfröhlichen Abends: "Hoffentlich sind wir nicht zu lang geblieben?" - "Ach was, um diese Zeit stehen wir sowieso sonst auf."

011-Ein Vergnuegen erwarten

Das Zitat der Woche
illustriert von dem Ohlstedter Künstler Pieter Kunstreich
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