Volksdorfs Straßen von A bis Z

Im Allhorn - Im Ulenbusch

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Im Allhorn, 1925

Zu dieser Bezeichnung gibt es mehrere Auslegungen: Während einerseits die Meinung vertreten wird, dass sich der Name von all, al, oder ol für "Sumpf" herleitet und die Silbe "Horn" sich von der Bezeichnung für ein vorspringendes Landstück ableitet, wird andererseits angenommen, dass der Begriff von der plattdeutschen Bezeichnung für die Fliederbeere ("Allhorn") stamme.

 

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Im Alten Dorfe, 1921

Dieser Name ist wohl frei gewählt worden und bezeichnet die Lage der Straße im Dorf Volksdorf.
     

 

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Im Berge, 1925

Es wird angenommen, dass der Name sich auf "Im Barg", bzw. "Immenbarg" bezieht, also eventuell ein Platz, wo die Bienenvölker zu finden waren.

 

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Im Hain, 1936

Dieser Name lässt sich wohl auf keine örtliche Gegebenheit o.ä. zurückführen. Er scheint frei erfunden zu sein.

 

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Im Meienthun, 1935

Als Meien ("Meent") wurden die gemeindeeigenen Wiesen bezeichnet. "Thun" ist die plattdeutsche Bezeichnung für "Zaun". Somit könnte hier eine eingezäunte Gemeindewiese der Namensgeber gewesen sein.
 

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Immenschuur, 1950

Die Bezeichnung wurde vom Flurnamen übernommen. Als "Imme" wurden die Bienen bezeichnet. Die "Immenschuur" ist demzufolge das Bienenhaus, bzw. der Bienenkorb. Es gab wohl seinerzeit viele Bienenvölker in Volksdorf.
 

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Im Regestall, 1937

Auch hier wurde wieder der Flurname verwendet, die einer Meinung nach auf ein aus dem Mittelniederdeutschen stammenden Wort  "Regelstell" zurückgeht, das eine eingezeunte Ecke auf der Weide bezeichnete, in die die Kühe zum Melken getrieben wurden. Eine andere Deutung des Flurnamens geht davon aus, dass "Rege" von "Rüge" kommt und "Stall" von "Stelle" oder "Stätte", so dass es sich hierbei um eine "Gerichtsstätte" handeln könnte.
 

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Im Sorenfelde, 1929

Hier wurde wieder der Flurname zugrunde gelegt. "Sor" steht dabei für "trocken". Es muss sich bei der bezeichneten Koppel wohl um ein karges Stück Land gehandelt haben.

 

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Im Ulenbusch, 1937

Die Bezeichnung basiert auf der Flurbezeichnung. Dabei steht das plattdeutsche "Ulenbusch" für den Eulenbusch, also einen Busch, in dem sich wohl öfter eine Eule aufgehalten hat. Die Straße ist mit dem Kraftfahrzeug nicht mehr erreichbar und taucht in den öffentlichen Straßenverzeichnissen nicht mehr auf.
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Schmunzelecke

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Max: "Wieso hast Du denn einen Verband um den Kopf?" - "Meine Frau nimmt immer alles so wörtlich." - "Wie meist Du das?" - "Ich habe gesagt: Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein."

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