Volksdorfs Straßen von A bis Z

Bartelssaal bis Buckhornstieg

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Bartelssaal, 1959

Die Bezeichnung geht auf den Flurnamen zurück. Als "Saal" wurde eine Viehtränke auf der Weide bezeichnet. Bartel ist eine Kurzform von Bertold. So dass angenommen werden kann, dass der Name auf eine Weide mit einer Viehtränke zurückgehen könnte, die einem Bertold gehörte.

 

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Beerenwinkel, 1948

Es gibt für diesen Namen wohl zumindest drei Auslegungen: 1. könnte es sein, dass für die Namensfindung die Beeren Pate standen, die es im nahe gelegenen Volksdorfer Wald gab. 2. könnte es sich um den Flurnamen handeln, allerdings mit einem Schreibfehler, denn in einer Karte von 1782 wird ein Waldstück als "Im dicken Bären" bezeichnet. 3. Schließlich könnte der Name noch vom germanischen "Beer" stammen, was "Eber" bedeutet.
     

 

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Begel, 1926

Auch diese Bezeichnung stammt vom Flurnamen "Im Begel" ab. Allerdings ist diese sehr alte Bezeichnung kaum zu deuten. Den einzigen, weit hergeholten Ansatz, könnte das altslawische Wort "Biel" (Moos) bieten.

 

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Beim großen Teich, 1936

Um 1700 herum wurden viele Wasserläufe zu Teichen aufgestaut, um der Fischzucht zu dienen. Diese erwies sich aber später als unrentabel. Daher wurden die Teiche wieder abgelassen oder versumpften und so entstanden wieder Wiesen. So erging es auch  dem "großen Teich", der durch Aufstauen der Saselbek entstand.

 

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Birkenredder, 1931

Eine Ansicht geht davon aus, dass sich der Name auf einen Feldweg zurückgeht, der von mit Birken bestandenen Knicks gesäumt war. Eine andere Ansicht hält diesen Namen für frei erfunden.

 

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Birkenstieg, 1931

In Anlehnung an "Birkenredder", bei dem eine Ansicht davon ausgeht, dass sich der Name auf einen Feldweg zurückgeht, der von mit Birken bestandenen Knicks gesäumt war. Eine andere Ansicht hält diesen Namen für frei erfunden.

 

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Böge, 1926

Hierbei handelt es sich um einen Flurnamen. Der Begriff "Böge" stammt aus dem plattdeutschen und bezeichen eine Biegung oder Krümmung.

 

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Brachland, 1950

Die Bezeichnung geht auf gepflügtes, aber unbestelltes Land zurück. Früher wurde die sog. "Dreifelderwirtschaft" betrieben. Dies bedeutet, dass ein Feld zwei Jahre bestellt wurde und dann das darauffolgenden dritte Jahr nicht (es lag brach).

 

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Brunsdorfer Weg, 1947

Der Name geht wohl zurück auf ein nicht mehr existierendes Dorf, welches dort bestand und von dem noch Spuren im Gelände zu finden sein sollen.

 

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Buchenkamp, 1936

Hier handelt es sich um den Flurnamen. Als "Kamp" wurden bereits im Mittelalter neu gewonnene Äcker bezeichnet. Ein solcher Kamp war meist durch Erdwälle, Hecken oder einen Knick eingegrenzt.

 

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Buchenring, 1981

In Anlehnung an den Namen Buchenkamp.

 

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Buchenstieg, 1981

In Anlehnung an den Namen Buchenkamp.

 

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Buckhorn, 1926

Die Bezeichnung geht auf den Flurnamen zurück. Zum Begriff "Buck" gibt es mehrere Ansichten. Eine Deutung sieht in "Buck" den  "Rehbock", eine andere den "Buckel". Der Begriff "Horn" bezeichnet ein längliches Flurstück. Also entweder ein Stück Land, auf dem man Rehe sah oder eines, welches auf einer Erhöhung lag.

 

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Buckhornstieg, 1968

In Anlehnung an den Namen "Buckhorn" (s.o.).
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Schmunzelecke

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Unterhalten sich zwei Labormäuse: "Wie bist Du denn mit dem Professor zufrieden?" - "Super. Ich habe ihn jetzt soweit erzogen, dass er mir immer was zu essen bringt, wenn ich auf die Klingel drücke."

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illustriert von dem Ohlstedter Künstler Pieter Kunstreich
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